Kolonialismus und Anarchie

Creativity and Key Account

Vor Ihnen steht ein Klassiker, der sehr genau weiß, wie Ihr Business läuft, welche Etikette in Ihrer Branche angebracht ist, wer Ihre Wettbewerber sind und was gerade in der Presse über genau Ihr Thema berichtet wird.

Das formale Auftreten gehört zu einem Gentleman seines Kalibers dazu. Aber lassen Sie sich davon nicht täuschen. Die Gedanken und herangehensweise von Philipp als „out of the Box“ zu beschreiben, würde das Thema verfehlen.

In seiner Gedankenwelt wird die Box wohl eher geschreddert, Schrödingers Katze entnommen und in mehrere YouTube-Videos gleichzeitig gesteckt, danach pinkelt ein 25-Jahre-alter Punk auf die Überreste. Das Ganze aber mit soviel Ästhetik, das selbst Frau Merkel bei diesem Bild ein „wunderschön“ über die Lippen kommen würde.

Das macht Philipp zu einem perfekten Sparring-Partner, dann, wenn es um kreative Konzepte und handfeste Marketing-Strategien geht. Er weiß, was möglich ist und wie man sich immer wieder neu erfindet. Der Austausch auf kulinarischer Ebene lohnt sich ebenfalls. In der Küche und am Grill geht es im gleichen Verhältnis kreativ und konservativ zu.

Zusammenfassend würde man Philipp wahrscheinlich so beschreiben: „Unternehmerisch Unternehmensfilme machen. Eine Unternehmung vom Unternehmer für Unternehmer, die etwas mit Ihrem Unternehmen unternehmen wollen.“

Warum machst Du Unternehmensfilme?

Ich mache schon seit mehr als 25 Jahren Werbung und Produktkommunikation. Mich fasziniert hierbei immer noch die Vielfalt und Abwechslung von Produkten und Dienstleistungen, über die wir kommunizieren.

Mir gefällt es, mit den Menschen, die diese Produkte oder Dienstleistung entwickelt haben oder anbieten, zu sprechen, deren Aufgabenstellung aufzunehmen und in bewegte Bilder zu überführen. Meine Erfahrung ist, dass wir als Filmteam an die interessantesten Plätze kommen, oftmals auch dorthin, wo keiner rein darf. Das ist aufregend und immer wieder neu.

Wie würdest Du einem Menschen von 1920 beschreiben, was Du bei kambeckfilm machst?

Das ist gar nicht so schwer! 1920 haben die Menschen auch schon erste Werbe-Erfahrung gemacht. Das Kino ist gerade im Kommen. Primäre Medien für die Unternehmenskommunikation sind Anzeigen und Plakate.


Also: „Wir bringen Anzeigen zum Sprechen, bewegen Grafiken und erklären in kurzen Szenen Produkte und Dienstleistungen. Wir kombinieren Stimmen, Texte, Grafik, Töne, Musik mit Produktaufnahmen oder Spielszenen, um dem Betrachter das Gezeigte näher zu bringen, zu informieren oder auch emotional anzusprechen. Unsere Aufgabe ist, die gewünschte Botschaft mit bewegten Bildern zu kommunizieren.“

Machst Du in Deiner Freizeit auch Filme?

Nein. Ich stehe ja nicht hinter der Kamera und auch beim Filmschnitt lege ich nicht selbst Hand an. Mein Beitrag zur Filmproduktion liegt vor und nach dem eigentlichen Drehtermin: In der Idee-Entwicklung, beim Projektmanagement und der Kommunikation mit unseren Kunden.

Was steht ganz oben auf Deiner Bucket List?

Bierbrauen lernen. Zu Fuß über die Alpen nach Italien wandern. Umsteigen auf emissionsfreie Antriebe.

Welcher ist Dein Lieblingswerbespot?

Ich muss gestehen, dass ich mir privat kaum mehr Werbung ansehe. Das hat auch damit zu tun, dass ich mich nicht blockieren möchte, wenn ich über eine Aufgabe nachdenke oder eine neue Idee entwickeln möchte. Es gibt viele gut gemachte Clips, wobei ich denke, dass die Zeit für „Disruption“ und „Auffallen, um jeden Preis“ allmählich vorbei ist. Ich hoffe auf intelligente, anspruchsvollere Clips.

Welche Spotify Playlist läuft bei Dir im Dauerloop?

Aktuell ist das Flamenco arabe.